Leuchtschrift "and breathe" in pink vor grüner Blätterwand

Pranayama

Unsere Lebensenergie (Prana) kontrollieren (Ayama), das ist es, was die Atemtechniken in der Yogapraxis bewirken. Sie können unser Feuer entfachen, uns abkühlen, ausgleichen, beruhigen, befreien und mit Sauerstoff fluten, indem sie unser reguläres Atemmuster unterbrechen. Wir können die Länge und Art des Ein- und Ausatmens und der Atempausen verändern. Wenn wir unseren Geist darauf ausrichten, reißen wir Blockaden ein und können die Welt mit viel mehr Klarheit wahrnehmen.

Der Atem kommt immer zu erst. Die Bewegungen im Yoga folgen ihm, nicht andersherum. Durch die Konzentration auf den Atem verbinden wir uns wieder mit uns selbst, mit unserer Essenz und damit mit allem anderen im Universum. Es klingt wie das leichteste der Welt, schließlich atmen wir ständig, doch die Praxis kann herausfordernd sein. Wenn wir es schaffen unseren Atem zu kontrollieren, kontrollieren wir auch unseren Geist.

Atem ist Urbewegung und damit unmittelbares Leben. Ilse Middendorf