HERABSCHAUENDER HUND - alles, was Du wissen musst!

HERABSCHAUENDER HUND - alles, was Du wissen musst!

Der Herabschauende Hund ist eine der bekanntesten Yoga-Übungen überhaupt. Er kommt in sehr vielen Flows zum Einsatz. Trotzdem haben viele Yoginis und Yogis Fragen zu dieser komplexen Asana, die ich Dir hier sehr gerne beantworte.

 

Wie mache ich den Herabschauenden Hund richtig?

Diese Übung wird meistens eingesetzt, damit Du durchatmen und etwas entspannen kannst. Den meistens ist das gerade anfangs nicht klar. Wenn Du die Übung bereits richtig durchführst und im Yoga-Training stehst, weißt Du, was ich meine. Anderenfalls empfehle ich Dir durchzuhalten. Du wirst sehen, dass diese Asana mit der Zeit immer einfach wird.

Darauf solltest Du achten:

  1. Spreize die Finger und lass dabei den Mittelfinger nach vorne zeigen.
  2. Die Handgelenke zeichen ebenfalls nach vorne.
  3. Drücke Deine Hände fest in den Boden.
  4. Zieh Deine Schultern Richtung Rücken zusammen bzw. ziehe sie von den Ohren weg.
  5. Drehe Deine Oberarme nach außen. Achte gleichzeitig darauf, dass Deine Unterarme nicht nach außen zeigen.
  6. Lass Deine Arme ein wenig gebeugt.
  7. Dein Kopf ist in Verlängerung Deiner Wirbelsäubel, dabei bleibt Dein Nacken ganz entspannt.
  8. Ganz wichtig: Dein Rücken muss gerade bleiben!
  9. Zieh Deinen Po ganz fest nach oben (ohne Dich im Nacken zu verspannen).
  10. Strecke Deine Beine, aber nur soweit es geht.
  11. Lass Deine Füße hüftbreit am Boden und parallel zueinander.
  12. Dein Gewicht ist gleichmäßig auf Hände und Füße verteilt.

Wichtig:
Höre auf Deinen Körper und lass gebeugt, was sich nicht strecken lässt. Manches ist eine Frage der Übung, anderes eine Frage der Anatomie. Jeder Körper ist anders. Pass die Übungen Deinem Körper an, nicht umgekehrt. Wenn Du alles richtig machst, dann kansnt Du auch tief und gleichmäßig atmen.

Schau Dir am besten mein Video an, in dem ich Dir zeige wie der Herabschauende Hund funktioniert:

 

Was bewirkt der Herabschauende Hund?

Der Herabschauende Hund trainiert viele Körperregionen.

Er stärkt Deine

  • Handgelenke,
  • Arme,
  • die Achillessehnen und
  • den unteren Rücken.

Du streckst dadurch

  • Deine Schulterblätter,
  • dehnst die Wirbelsäule und
  • Deinen Nacken.

Dadurch hilft diese Asana gegen

  • Verspannungen,
  • Rückenschmerzen und
  • Kopfschmerzen.

Gleichzeitig stimuliert sie

  • Dein Nervensystem
  • Deine Blutzirkulation und
  • vertieft Deine Atmung.

 

Welche Fragen sind noch offen? Schreibe sie in die Kommentare, damit wir die richtigen Antworten für dich finden können.

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