RÄUCHERSTÄBCHEN - wofür sind sie gut?

RÄUCHERSTÄBCHEN - wofür sind sie gut?

Räucherstäbchen sind in ganz Asien verbreitet. Sie werden gerne bei religiösen Zeremonien im Buddhismus, Hinduismus und Daoismus benutzt, weil dem Rauch eine reinigende Wirkung zugesprochen wird. So reinigen sie Räume von negativen Energien.

 

Für was sind Räucherstäbchen gut?

Räucherwerk wird in Asien traditionell in Form von Stäbchen benutzt. Das hat den praktischen Grund, dass Stäbchen sehr einfach zu benutzen sind. Im vergleich zu Räucherkegel bieten Stäbchen den Vorteil, dass sie gleichmäßig über einen längeren Zeitraum abbrennen. Dadurch sind sie sparsamer als andere Formen. Auch die Herstellung, insbesondere in Verbindung mit Duftkompositionen ist einfacher.

Traditionell sind sie Teil der Meditationspraxis, die im Westen stetig an Bedeutung zunimmt, weil sie zu einer entspannten und harmonischen Atmosphäre beitragen. Dadurch helfen sie die Meditation zu vertiefen. Sie werden außerdem im Feng Shui und in der Aromatherapie eingesetzt.

Darüber hinaus wird ihnen nachgesagt, dass sie den Schlaf verbessern und bei zu hohem Blutdruck helfen können, was möglicherweise an ihrer beruhigenden Wirkung liegen könnte.

 

Wie wirken Räucherstäbchen?

Wir Menschen reagieren sehr sensibel auf Gerüche. Das liegt sicherlich auch daran, dass Gerüche ihre Wirkung direkt vor- und unterbewusst entfalten. Gerüche wirken somit direkt auf unsere Stimmung. Aus diesem Grund verwendet man sie gerne, um die Stimmung positiv zu beeinflussen und leichter in die Meditation oder den Schlaf zu kommen. Da Räucherstäbchen glühen, sollte man sich aber nicht zum einschlafen benutzen.

 

Wie verwende ich Räucherstäbchen richtig?

Es ist empfehlenswert eine gute Halterung für Räucherstäbchen zu verwenden. Sitzt das Räucherstäbchen fest, zündest Du es am Ende an und lässt es nicht länger als zehn Sekunden brennen. Wenn Du es jetzt auspustest, räuchert es ruhig vor sich hin verströmt einen wunderbaren Geruch.

 

Kann man Räucherstäbchen ausmachen?

Manchmal wird man gestört und will das glühende Räucherstäbchen ausmachen. Halte es dafür bitte nicht unter Wasser, sondern ersticke die Glut an der Stäbchenspitze am besten in Sand. Aus diesem Grund sind Räucherstäbchenhalter am besten, die sich zusätzlich mit Sand füllen lassen. Egal was Du für einen Halter benutzt, stell immer sicher, dass das Räucherstäbchen fest sitzt und nichts weiter als das Stäbchen selbst abglüht.

 

Wie lange hält ein Räucherstäbchen?

Die meisten halten ungefähr zwanzig Minuten bis zu einer halben Stunde. Letzten Endes kommt es natürlich darauf an, was für eine Variante Du kaufst, die Auswahl ist groß. Egal für welche Sorte Du Dich entscheidest, denke dran, dass man eine Flamme oder Glut niemals aus den Augen lässt. Das gilt auch für Räucherstäbchen.

Du musst in der Regel auch keine Angst haben, dass Dein Feuermelder auf das Stäbchen reagiert, dafür reicht die Rauchentwicklung normalerweise nicht aus. Generell solltest Du sowieso lüften nachdem Du eines benutzt hast.

 

Was gibt es für unterschiedliche Räucherstäbchen?

Indien

Bei Räucherstäbchen denken die meisten die indische Variante. Bei diesen wird eine Paste aus Holzpulver, Ölen, Wasser, Harzen, Käutern und anderes Räucherwerk auf einen Holzstab aufgetragen. Auch heute noch kann man handgefertigte Sorten kaufen. Sie werden gerne im Ayurveda eingesetzt, weil sie die drei Doshas ins Gleichgewicht bringen sollen.

China

Die chinesischen Räucherstäbchen entsprechen den indischen, da Buddhistische Mönche sie mit ihrer Lehre verbreitet haben. Hier werden sie auch gerne im Feng Shui eingesetzt.

Japan

Der große Unterschied zwischen indischen / chinesischen zu japanischen Räucherstäbchen ist, dass sie in Japan ohne Trägerholz auskommen. Sie bestehen also ausschließlich aus dem eigentlich duftenden Räucherwerk. Dieses wird aus einer Paste aus Wasser, Holzpulver und bis zu zwanzig verschiedenen Duftkomponenten hergestellt. Da sie über mehrere Jahre hinweg reifen, sind sie auch teurer als andere Varianten.

Tibet

Wie die japanische Variante kommt auch die aus Tibet ohne Trägerholz aus. Sie werden vor allem aus Kräutern hergestellt, sind traditionell handgerollt und sind sowohl dicker als auch grobkörniger als japanische Räucherstäbchen.

 

Egal für welche Variante Du Dich entscheidest, entspanne Dich schön und denke dran immer gut zu lüften nachdem Du ein Räucherstäbchen benutzt hast!

 

Welche Fragen sind noch offen? Schreibe sie in die Kommentare, damit wir die richtigen Antworten für dich finden können.

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